JME3 3D-Scanner für Ohrabdrücke | Scannen von Ohrgipsmodellen für das Design individueller ITE- und CIC-Hörgerätegehäuse
Individuelle ITE-(Im-Ohr-) und CIC-(Komplett-im-Kanal-)Hörgerätegehäuse werden anhand von Patienten-Ohrabdrücken entworfen. Audiologielabore führen weiterhin Gipsgießen und Aushärten durch, um physische Gipsmodelle herzustellen. Bei herkömmlichen Abläufen müssen diese zerbrechlichen Gipsmodelle per Kurier zwischen Kliniken und entfernten Produktionslaboren versandt werden. Der physische Versand birgt Risiken von Beschädigung oder Verlust und verlängert die gesamte Projektlaufzeit.
Der JME3 3D-Scanner für Ohrabdrücke wurde speziell für die Digitalisierung vollständig ausgehärteter Ohrgipsmodelle entwickelt. Statt physische Gipsmodelle zu versenden, legen Labore das fertige Gipsmodell in den JME3 für eine hochauflösende Erfassung. Er erfasst feine anatomische Merkmale: die zweite Krümmung des Gehörgangs, Konturen der Ohrmuschelvertiefung und feine Oberflächentopografie – diese Geometriedaten sind für das Design kompakter CIC-Hörgerätegehäuse unerlässlich. Mit hoher Scangenauigkeit gibt der JME3 saubere, wasserdichte STL-3D-Meshes aus, die direkt in CAD-Software für Hörgeräte importiert werden können für Gehäusedesign, anschließend 3D-Druck oder CNC-Fräsen.
Kernvorteile des JME3 Ohrabdruck-Scanners für ITE- und CIC-Gehäusedesign
✔️ Hochgenaues Scannen für die Geometrie kompakter CIC-Gehäuse
CIC-Hörgeräte sitzen tief im Gehörgang mit extrem kleinen Gehäuseabmessungen. Kleine geometrische Abweichungen führen zu Passproblemen, akustischer Rückkopplung oder Tragebeschwerden. Der JME3 gibt feine anatomische Details des Gips-Ohrmodells originalgetreu wieder und minimiert Nacharbeiten an Hörgerätegehäusen.
✔️ Optimierung der regionsübergreifenden Zusammenarbeit und Reduzierung transportbedingter Nacharbeiten
Gipsgießen und Aushärten bleiben Standardverfahren im Labor. Der JME3 digitalisiert ausgehärtete Ohrgipsmodelle und ersetzt den regionsübergreifenden physischen Versand durch sofortige Online-Verteilung von STL-Dateien. Er senkt das Risiko von Bruch oder Verlust der Gipsmodelle während des Transports, verkürzt die gesamte Projektlaufzeit und verhindert zusätzliche Nacharbeiten sowie Auftragsverzögerungen durch beschädigte physische Modelle.
✔️ Beschleunigung der Arbeitsübergabe im Labor
Das Scannen eines Ohrgipsmodells ist schnell abgeschlossen. Generierte STL-Dateien können sofort zwischen Kliniken, Audiologielaboren und Produktionswerkstätten ausgetauscht werden und vereinfachen die Übergabe bei verteilten Teams.
✔️ Native Kompatibilität mit Hörgeräte-CAD und additiver Fertigung
Export von standardisierten STL 3D-Dateien, kompatibel mit gängigen Hörgeräte-CAD-Plattformen, 3D-Drucksystemen und CNC-Fräsanlagen. Der digitale Workflow ermöglicht konsistente Gehäusemodellierung, Wanddickenkontrolle und Ausrichtung der Frontplatte sowohl für ITE- als auch für kaum sichtbare CIC-Hörgeräte.
Wer profitiert vom 3D-Scannen von Ohrabdrücken mit JME3?
Hörgerätehersteller
Audiologielabore und Zentren für individuelle Ohrformproduktion
Digitale Audiologie-Dienstleister
Die Nachfrage nach kompakten, komfortablen individuellen Im-Ohr-Hörgeräten steigt weiter. Das Digitalisieren ausgehärteter Ohrgipsmodelle mit dem Tischscanner JME3 ermöglicht hybride digitale Arbeitsabläufe für vernetzte Laborstandorte. Mit dem JME3 Ohrabdruckscanner behalten Hörgerätelabore die üblichen Verfahren zur Gipsmodellherstellung bei, verbessern die Passgenauigkeit der Gehäuse, senken die Nacharbeitsraten und steigern die gesamte Laborproduktivität.


